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Astern blühen monatelang |
Astern machen das ganze Jahr über Freude. Am beliebtesten aber sind die Spätsommer- und Herbstblüher. Sie sorgen noch einmal für farbenfrohe Akzente, wenn die Tage langsam wieder kürzer werden.
Den Übergang zwischen Sommer- und Herbstastern bilden Bergastern (Aster amellus), die von Juli bis Anfang Oktober blühen. Sie bevorzugen - anders als ihre Verwandten - kalkhaltige Erde. Im August und September folgen niedrige Kissenastern, die auch im Halbschatten so reichlich blühen, dass von den Blättern kaum mehr etwas zu sehen ist. Im September und Oktober sind die hohen Rauhblattastern (Aster novae-angliae) und Glattblattastern (Aster novi-belgii) an der Reihe, und im November zeigen die Myrtenastern ihre winzigen schleierartigen Blüten. Geschickt miteinander kombiniert blühen Herbstastern monatelang. Aber auch mit anderen Spätblühern wie Goldrute (Solidago canadensis) und Herbstanemonen oder Ziergräsern bilden sie dekorative Gruppen. Wichtig ist der richtige Platz: Die meisten Astern mögen es sonnig und gleichmäßig feucht. In Trockenzeiten sollten sie wässern. Sie können Astern im Herbst pflanzen, aber Bergastern (Aster amellus) sollten besser im Frühjahr eingepflanzt werden. Der Spätsommer ist auch die richtige Zeit, um ältere Pflanzen, die nicht mehr so schön blühen, aus der Erde zu nehmen, zu teilen und wieder neu einzusetzen. Übrigens nicht nur zweibeinige Pflanzenfreunde lieben Astern, sondern auch viele Insekten. Diese finden in der Blumenpracht noch den ganzen Herbst über reichlich Nahrung. Für ein langes Leben der Aster als Schnittblume können sie einiges tun. Schneiden sie die Stiele frisch an und entfernen sie alle Blätter, die ins Vasenwasser ragen würden. Geben sie dem Wasser ein Frischhaltemittel zu und füllen sie in den folgenden Tagen nur das verbrauchte Wasser auf. In der warmen Jahreszeit sollten sie die Blumen täglich neu anschneiden. Hartstielige Blumen, wie Margeriten und Sonnenblumen halten länger, wenn die Stiele zwei Sekunden in kochend heißes Wasser getaucht werden. Rittersporn (Delphinium ajacis) und Nelken (Dianthus-Sorten) werden ganz tief eingeschnitten, damit sie gut Wasser aufnehmen können. Stellen sie ihre Schnittblumen nachts kühl und vermeiden sie Zugluft. Gerade Freilandrosen sind besonders temperaturempfindlich. Zum Weiterlesen |
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