Bodendecker für Herbst und Winter
Wie eine dichte Decke aus Blättern sehen Bodendecker aus. Im Sommer übernehmen sie allerlei praktische Aufgaben im Garten: Sie unterdrücken das Unkraut und schützen die Erde vor dem Austrocknen. Sie wachsen selbst dort, wo Flächen hügelig sind und wo kein Rasen gedeihen will.
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Manche, wie Waldmeister und Efeu (Hedera helix), schaffen es sogar, mit Baumwurzeln um Feuchtigkeit und Nährstoffe im Boden zu konkurrieren.

Auch im Herbst und Winter sind viele von ihnen einfach schön und bringen Farbe in den Garten, wenn anderes schon welkt. Solche wie Zwergmispeln (Cotoneaster praecox), Mahonie (Mahonia aquifolium) und Scheinbeere (Gaultheria procumbens) sind wie mit Perlen besetzt und lassen ihre Beeren in der Sonne glitzern.

Schaumblüte (Tiarella), Günselsorten (Ajuga), Elfenblume (Epimedium) und einige Wolfsmilchgewächse (Euphorbia) warten, wenn die Temperaturen sinken, mit prächtigen Blattfarben auf. Andere wie Goldnessel (Lamium), panaschierte Zierkräuter oder zweifarbiger Efeu zeigen ihre bunten Blätter fast das ganze Jahr über.

Übrigens: Durch eine Bedeckung der Erde mit bodendeckenden Gehölzen fördert man außerdem die Bodengare. Dadurch bleibt die Bodenfeuchte besser erhalten - es kann sich ein reicheres Bodenleben entwickeln!

Waldmeister
Zwergmispeln
Mahonie

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