Jetzt die Rosensaison planen
Jetzt ist die richtige Zeit, geeignete Rosen für den Garten auszuwählen, meint die Landwirtschaftskammer Rheinland in Bonn, damit Sie sich im Sommer an der Blütenpracht erfreuen können. Rosen brauchen einen durchlässigen Boden, Nährstoffe, Sonne und ausreichend Platz.
Anzeige:

Nach dem Kauf sollten die Rosen sofort in die für sie bestimmte Stelle im Garten eingepflanzt werden. Je eher sie in die Erde kommt, desto schneller beginnt sie mit der Wurzelbildung. Der Boden sollte aber unbedingt frostfrei sein. Das Pflanzloch muss so groß ausgehoben werden, dass die Wurzeln ausgebreitet darin liegen.

Zwei Säcke gedüngte Gartenerde und ein Teil Erde aus dem Pflanzloch sollten für die neue Rose gemischt werden. Die Rose muss so tief eingepflanzt werden, dass die Veredlungsstelle (Pfropfwunde) etwa 5 cm unter der Bodenoberfläche liegt. Danach sollte die Erde mit der Hand leicht angedrückt werden.

Eine junge Rose hat noch nicht so viele Wurzeln und kann daher leicht an Wassermangel leiden, also nicht allzu sparsam mit dem Wasser umgehen. Im ersten Jahr sollte ein Gartendünger hinzugeben werden, zum Beispiel in der Zusammensetzung Stickstoff 12 Prozent, Phosphat 10 Prozent, Kalium 18 Prozent. Zum Ende des Winters muss die neu gepflanzte Rose beschnitten werden. Abgestorbene und kleine Zweige sollten weggeschnitten, die dickeren Zweige über einem Auge abgeschnitten werden, dann stimmen die Voraussetzungen für eine üppige Blütenpracht.

Das Angebot ist sehr vielfältig. Kletterrosen haben relativ große Blüten, die einzeln oder in kleinen Gruppen zusammenstehen. Sie eignen sich gut für Wände oder Rosenbögen. Ramblerrosen sind stark wüchsige Kletterer. Wegen ihres starken schönen Wuchses lässt man sie gerne hoch in die Bäume wachsen.

Strauchrosen gehen gerne in die Breite. Es gibt sie mit kleinen, großen oder gefüllten Blüten als dauerblühende oder bodendeckende Sorten. Teehybriden haben lange Stiele mit einzelnen großen Blüten und gehören zu den Edelrosen. Strauch- und Edelrosen müssen jedes Frühjahr geschnitten werden. Rosen in ihrer ursprünglichen Form bilden fleischige Hagebutten und geranienrote Blüten. Sie blühen im allgemeinen nur einmal und brauchen nicht geschnitten zu werden.

Besonders beliebt sind neuerdings Rosen auf Stamm. Gerade in Kombination mit Stauden wirkt eine Rose auf Stamm ausgesprochen attraktiv. Die Pfropfstelle oben am Stamm muss jedoch bei strengem Frost gut geschützt werden. Hierfür eignen sich Stroh oder Koniferenzweige.


ThemenChannel von
© 1994 - 2010 Dirk Jasper